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Schleswig-Holstein gestaltet Zukunft: Auf dem Weg zum „Welcome Land“

Unter dem Motto „Welcome Land Schleswig-Holstein“ wurde am 24. März in Kiel ein starkes Signal gesetzt: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und internationale Fachkräfte kamen zusammen, um die Zukunft des Landes aktiv zu gestalten.

„Welcome Land Schleswig-Holstein“ ist die langfristige Strategie für die kommenden Jahre. Sie soll Schleswig-Holstein als attraktives Bundesland für wirtschaftliche Ansiedlungen und die Gewinnung von Fachkräften positionieren und diesen Anspruch in konkrete Maßnahmen und gelebte Praxis überführen.

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Wachsendes Interesse internationaler Fachkräfte

Dass das Thema längst Realität ist, machte Alexandra Hüßler, Leitung Welcome Center Schleswig-Holstein, deutlich: „Internationale Fach- und Arbeitskräfte wollen nach Schleswig-Holstein kommen – und unsere Unternehmen brauchen sie“, erklärte Alexandra Hüßler, Leiterin des Welcome Centers Schleswig-Holstein. „Allein in den vergangenen zwei Jahren haben wir rund 2.500 internationale Fach- und Arbeitskräfte beraten. Genau hier setzen wir an: Wir bringen Unternehmen und internationale Fach- und Arbeitskräfte zusammen, begleiten durch komplexe Verfahren und machen Fachkräftezuwanderung transparent und erfolgreich.“

Erwerbsmigration als Schlüssel zur Zukunft

Auch aus politischer Sicht ist das Thema von zentraler Bedeutung. „Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel spürbar – und er wird sich ohne gezielte Gegenmaßnahmen weiter zuspitzen. Internationale Fachkräfte sind deshalb ein zentraler Baustein unserer Fachkräftesicherung. Entscheidend ist, dass Erwerbsmigration gut organisiert, verlässlich begleitet und von Anfang an als Chance verstanden wird – für Unternehmen ebenso wie für unsere Gesellschaft“, so Staatssekretärin Susanne Henckel.

Besonders greifbar wurde das Thema durch konkrete Beispiele aus der Wirtschaft. Unternehmen wie Süverkrüp, YUMMY Restaurant, Höfer Orthopädie- und Schuhtechnik, VIRTUS Massivhaus und Glück in Sicht Hospitality verdeutlichten gemeinsam mit internationalen Fachkräften, welche Chancen Fachkräftezuwanderung für Wachstum, Stabilität und Innovation bietet und welche Unterstützungsangebote – insbesondere durch das Welcome Center Schleswig-Holstein – bereits zur Verfügung stehen, um sie nachhaltig umzusetzen.

Vom Konzept zur gelebten Praxis

Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit den Staatssekretärinnen Susanne Henckel und Silke Schiller-Tobies sowie weiteren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Institutionen. wie aus der Vision „Welcome Land Schleswig-Holstein“ durch klare Zuständigkeiten, konsequente Nutzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und ein abgestimmtes Zusammenspiel aller Akteure eine verlässliche Praxis der Fachkräftezuwanderung werden kann. Thomas Letixerant, Vize-Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: „Erfolgreiche Fachkräftegewinnung endet nicht mit der Arbeitsaufnahme – sie beginnt dort erst richtig. Entscheidend ist, dass internationale Fach- und Arbeitskräfte in Schleswig-Holstein nicht nur ankommen, sondern bleiben und sich langfristig einbringen können. Dafür braucht es gut abgestimmte Verfahren, verlässliche Strukturen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das Welcome Center Schleswig-Holstein übernimmt hier eine zentrale Rolle: Es vernetzt Unternehmen, Verwaltung und internationale Fachkräfte, schafft Transparenz in komplexen Prozessen und trägt dazu bei, Hürden konsequent abzubauen. So wird aus Zuwanderung echte Fachkräftesicherung.“

Stimmen aus dem "Welcome Land"

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